Umwelt

Unser Salon ist Klimaneutral

klimaneutraler Friseur - Oliver Gerbert Haare 1
klimaneutraler Friseur - Oliver Gerbert Haare 2

Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

das Thema Klimaschutz liegt mir sehr am Herzen. In den folgenden Zeilen möchte ich Ihnen gerne ein paar persönliche Erfahrungen und anschließend ein paar wissenschaftliche und geschichtliche Fakten vermitteln.

 Als erstes habe ich einen sehr großen Respekt und eine immense Wertschätzung für unseren großartigen und unsagbar schönen Planeten Erde. Schon als Kind wanderte ich mit meinem Vater durch den Schwarzwald und durch die Alpenwelt und erfreute mich stets der schönen und beeindruckenden Flora und Fauna. In all den Jahren, auf unseren hunderten von Wanderungen, haben wir nichts in der Natur zurückgelassen, kein Papierchen, keine Glasflasche (damals gab es noch keine Plastikflaschen), kein Pergamentpapier unseres Vespers, kein Kaugummipapierchen, noch nicht einmal einen Fußabdruck, wenn wir durch die Hochmoore stapften, weil wir unseren Weg niemals verlassen haben. So hat es mir mein Vater vorgelebt, so habe ich es weitergelebt, so habe ich es an meine Kinder als Vorbild vermittelt.

Egal, wie andere handeln, ich achte auf meinen ökologischen Fußabdruck und freue

mich, dass das eine oder andere Projekt gelungen ist. So haben wir bei Oliver Gerbert Haare Ökostrom und Ökogas eingeführt und unseren kompletten CO2 Ausstoß, den wir mit unserem Salon verursachen, mit einem Klimaschutzprojekt, welches weiter unten ausführlich beschrieben wird, ausgeglichen. Der Begrüßungstee, den Sie bei Ankunft in unserem Salon bekommen, hat natürlich Bioqualität. Den Kaffee (Fairtrade und Bio), beziehen wir seit Jahren von der Mühle Il Molinillo und sichern damit die Wohn- und Arbeitssituation von Seelenpflege-Bedürftigen Menschen.

Klimaschutz ist ein ständiger Prozess, aber ich freue mich immer wieder sehr, wenn Firmen wie La Biosthetique Microplastik und bedenkliche Inhaltsstoffe aus ihren Produkten nehmen und somit Sie, meine lieben Kundinnen und Kunden und die Umwelt schützen.

 Wenn Sie Ideen zum Thema Klimaschutz haben, lassen Sie es mich bitte wissen, dafür bin ich stets aufgeschlossen und dankbar. Privat kaufe ich seit vielen Jahren Bioprodukte, oder Waren aus der Region und unterstütze damit eine Infrastruktur, die sich positiv auf unsere Umwelt auswirkt. Nach dem Prinzip von Ursache und Auswirkung, oder man könnte auch den Spruch „Was man sät, das erntet man“, richte ich mein Denken und Handeln stets darauf aus, der Umwelt durch mein Leben und Konsumieren möglichst wenig zu schaden. Nun kennen Sie meine Einstellung und mein Wirken, und nun ein paar wissenschaftliche Fakten: seit Jahren höre ich in Gesprächen immer wieder, „Ja, Klimawandel gab es schon immer und die Frage ist sowieso, ob wir Menschen überhaupt einen Einfluss auf den Klimwandel haben? Das ist falsch! Natürlich gab es schon immer Klimaveränderungen und Verschiebungen, aber selbst vor 70000 Jahren, zur Zeit der kognitiven Revolution hat der Homo Sapiens seinen Fußabdruck im empfindlichen Ökosystem des Planeten Erde hinterlassen. Wie hat er das gemacht? Als Wildbeuter zog er in kleinen Gruppen umher und breitete sich in verschieden Ländern aus. Ab dem Zeitpunkt, wo er in ein neues Land eingetreten ist, sind innerhalb von kürzester Zeit die Großsäugetiere ausgestorben und um sie zu jagen, bediente er sich großflächigen Brandrodungen. Durch die Brandrodungen sind trockene Gebiete und Wüsten entstanden und somit hatte er schon damals einen schädigenden Einfluss auf Flora und Fauna unserer Mutter Erde. An diesem Beispiel kann man erkennen, was ein paar Menschen weltweit anrichten können.

Vor ca. 12000 Jahren, als der Homo Sapiens sesshaft wurde, entstand die Landwirtschaftliche Revolution. Nun hat er sich vor allem auf die Domestizierung von Weizen, Reis, Mais und Tieren spezialisiert. Wenn man davon ausgeht, dass die Landwirtschaft jährlich weltweit den größten CO2 Ausstoß verursacht, kann man sich ausmalen, was das für einen Einfluss auf den Planeten hatte und heute erst recht hat. Nun können Sie sich selbst ausmalen, welchen Einfluss die Industrielle Revolution auf den Klimawandel und somit auf unsere Erde hatte und noch immer hat, man denke hierbei an unser Klima. Durch die Wissenschaftliche Revolution haben wir uns zudem noch über die Natur gestellt und doch tatsächlich geglaubt, wir könnten alle natürlichen Prozesse der Natur wissenschaftlich und technisch ersetzen,- was für ein fataler Denkfehler-, man bemerke, dafür hat ein renommierter Wissenschaftler vor 30 Jahren einen Nobelpreis erhalten. Aber genug der Fakten, schauen wir uns doch zum Schluss nochmal die positiven Dinge unseres Planeten an.

Unsere Bienen arbeiten ganz umsonst für uns, von morgens bis abends machen sie nichts anderes, als hart zu arbeiten, um uns eine schöne und reichhalte Flora zu gewährleisten. Wenn man weltweit die Arbeitsleistung der Bienen in Umsatz messen würde, so käme man auf mehrere hundert Milliarden Euro und das ganz umsonst. Diese Erkenntnis kann man natürlich auch auf alle anderen Lebewesen anwenden. Um ein Ökologisches Gleichgewicht zu halten, sind unzählige Prozesse der Flora und Fauna unseres Planeten vonnöten.

Unsere Erde ist ein Wunder, und vor allem ein unsagbar wertvolles Geschenk- sie hat es verdient, respektvoll und wertschätzend behandelt zu werden.

Wir müssen unsere Ansichten und Meinungen und unser Handeln neu denken.

Vielen Dank.

Ihr Oliver Gerbert

klimaneutraler Friseur - Oliver Gerbert Haare 3
klimaneutraler Friseur - Oliver Gerbert Haare 4
klimaneutraler Friseur - Oliver Gerbert Haare 5
klimaneutraler Friseur - Oliver Gerbert Haare 6

Wohltätigkeitsprojekt

klimaneutraler Friseur - Oliver Gerbert Haare 7

Als eine Kundin mir im Jahre 2014 von den 199 kleine Helden erzählt hat, war ich sofort begeistert. Sigrid Klausmann, ihr Mann Walter Sittler und ich haben dann recht schnell eine Veranstaltung in meinem Salon organisiert, bei der ihr Projekt und eine Lesung präsentiert werden sollten. Das war schon etwas Besonderes. Frau Klausmann hat das Projekt charmant und professionell vorgestellt und Walter Sittler hat mit meinem Sohn Tim (Gewinner Vorlesewettbewerb Reutlingen), damals 12 Jahre alt, eine Lesung gehalten. Walter Sittler las Erich Kästner und Tim las Auszüge aus Erich Kästners Kinderbüchern. Der Abend war großartig und ein voller Erfolg, und ich denke immer wieder gerne daran zurück. Schade, dass man nicht öfter solch wertvolle Projekte veranstalten kann, Projekte, die das wirklich Wichtige im Leben transportieren, die Kinder unserer Erde. Was hat mich zur Unterstützung eines solchen Projektes bewegt? Ich wollte nie, dass meine Kinder Gartenzwerge werden. In der Erziehung meiner Kinder habe ich vor allem mich selbst als Vorbild erzogen. Kinder zu unterstützen, sie stark zu machen, an ihren Grenzen zu bringen, sie zu fördern, aber auch sie aufzufangen, zu trösten und einfach für sie da zu sein, ist mir stets wichtig. Ich würde mich freuen, wenn „199 kleine Helden“ und der Rest der Kinder unserer Erde Eltern hätten, die stehts das Wohl der Kinder im Herzen tragen.